Kontakt

Maria Wimmer
Gundertshausen 44

5142 Eggelsberg

 

0043 6505604123 
ausflug@aon.at

oder nutzen Sie mein Kontaktformular.

www-moor-ausflug.at
www-moor-ausflug.at

Latschenmoos - ein faszinierender Hochmoorbreich im Frankinger Moos/Ibmer Moor 

Von der Ortschaft Dorfibm erreicht man am Moorheideweg (Bauerngolfrunde) einen Moorrandwald mit wunderschönen, unterschiedlichen Moosflächen. Aufgelassene Torfstiche mit Seggenbewuchs und emporwachsende Torfmoospolster befinden sich neben dem Weg. Bizarrer Latschen- und Legföhrenbewuchs, Moos- und Rauschbeere, Torfmoos und der fleischfressende Sonnentau befinden sich auf diesen imposanten Moorflächen. Mit einer fachkundigen Begleitung kann auch der letzte Torfstich im Ibmer Moor gefunden werden.

 

Vogelparadies Weidmoos
Lange Zeit bewahrte u.a. die unzugängliche Grenzlage Oberösterreich/Salzburg das Weidmoos vor zerstörerischer
Nutzung. Zwischen 1790 und 2000 wurden jedoch die Torflager des Weidmooses zum größten Teil industriell
abgebaut. Danach begann ein einzigartiger "Rückbau" der Moorlandschaft, gefolgt von der Errichtung eines
Vogelschutzgebietes, später Natur- und Europaschutzgebiet. Dort ist zu sehen, was umsichtiges Habitatmanagement
zu leisten vermag: eine beeindruckende Vielfalt an Lebewesen auf Land-, Sumpf- und Wasserflächen, Heimat seltener
Arten wie des Weißsternigen Blaukehlchens, der Rohrweihe, der Rohrdommel und vieler anderer. Das Weidmoos ist ein Vogellebensraum von eurpäischer Bedeutung. Bisher konnten hier über 150 Vogelarten festgestellt werden. Auf dem Themenweg durch das Weidmoos darf sich der Besucher an den Schätzen des abwechslungsreichen Feuchtgebietes erfreuen. Ein Aussichtsturm ermöglicht einen Weitblick in die Brutgebiete in diese besondere Naturlandschaft.
Gehstrecke insgesamt zirka 2,5 km - der gesamte Weg ist barrierefrei mit Rollstuhl oder Kinderwagen befahrbar!

Link zur offiziellen Homepage: www.weidmoos.at

Download Folder Weidmoos

 

Download Folder Weidmoos
Weidmoos+Folder.pdf
PDF-Dokument [1.6 MB]

Salzachdurchbruch Hochburg-Duttendorf/Burghausen

Kurz vor der Mündung in den Inn bietet die Salzach zwischen Burghausen und Duttendorf ein wildromantisches Naturschauspiel, den Salzachdurchbruch. Die Salzach hat sich hier nach der letzten Eiszeit zirka 70 m tief in den Flinzsand eingegraben und hinterlässt einen imposanten Steilhang, wo durch Fließwässer Höhlen im Sandstein entstanden sind. Die Salzach entspringt am Salzachgeier in den Kitzbüheler Alpen in 2470 m Höhe und mündet nach 225 km in 344 m Seehöhe in den Inn. Sie bildete in einer Länge von zirka 60 km die Grenze zwischen Österreich und Deutschland Vom Parkplatz beim Altstoffsammelzentrum in Duttendorf, Gemeinde Hochburg führt der Weg vorbei am Naturfreunde Gasthaus. Hier genießen wir einen wunderschönen Ausblick auf die weltlängste Burg Burghausen. Nun geht es bergauf zur „Keltenburg“ und weiter durch einen natur belassenen Hangwald. Hier erblicken wir in der Salzach den Kreuzfelsen und erreichen nach kurzer Zeit den „Hund“, eine Aufschüttung mit Granitblöcken in der Salzach. Hier steht man dann auch schon vor diesem Naturwunder. Imposant, von einer unbeschreiblichen Schönheit präsentiert sich uns der Salzachdurchbruch.
Gehstrecke insgesamt zirka 2,5 km.

 

Europaschutzgebiet Ettenau - Vogel- und Pflanzenschutzgebiet

Dichte Auenwälder an der Salzach, sumpfige Feuchtwiesen , uralte Silberweiden, riesige Schwarzpappeln, Wildbachschluchten und Altwasserarme in den Salzachauen hinterlassen in dieser Landschaft gewaltige Eindrücke. An den Altarmen leben 5 Biberfamilien, vergrößern ständig ihre Burgen und fällen mächtige Baumriesen. Stillgewässer stellen eine wesentliche Grundlage für die reichhaltigen Amphibien-Vorkommen dar. Die stellenweise an die 100 Meter hohe Salzachleiten mit dem ursprünglichen Hangwald und den Wasseraustritten mit den wachsenden Tuffsteinen, bilden hier landschaftlich reizvolle Biotope, wobei besonders der Riesenschachtelhalm im Sommer auffällt.
Aufgrund der dünnen menschlichen Besiedlung und des Strukturenreichtums beherbergt das Salzachtal in diesem Abschnitt an die 190 Vogelarten, davon 123 Brutvogelarten wie Gänsesäger, Wespenbussard, Schwarzmilan, Wachtelkönig, Bekassine (Vogel des Jahres 2013), Flussregenpfeifer, Flussseeschwalbe, Schleiereule, Uhu, Eisvogel, Neuntöter, Braun- und Schwarzkehlchen.
Führung ab St. Radegund!

 

Nunreiter Enge

Die in diesem Bereich ursprüngliche Salzach hat sich bei Nunreit in den letzten 10 000 Jahren über 100 Meter in die Tiefe gearbeitet. Der enge Durchbruch bei Nunreit zwingt den Fluss zu weitgezogenen Windungen, so dass die bewaldeten Hänge kulissenartig hintereinander angeordnet erscheinen. Der Hangwald wird durch zahlreiche Gräben und Rutschungen in steile Rippen und flache Mulden gegliedert. Riesige Konglomeratblöcke liegen im Flussbett oder ragen in der oberen Hanghälfte simsartig hervor. Gewaltige Totholz-Baumriesen mit imposantem Zunderschwammbewuchs und verschiedene Riesenfarne und Schachtelhalme erinnern an eine unwirkliche Urwaldlandschaft. 
Führung ab St. Radegund!

 

Huckinger Seen – die Märchenseen im Weilhartsforst

Die drei Huckingerseen liegen versteckt im Weilhartsforst bei Tarsdorf und vermitteln einen unergründlichen, märchenhaften Eindruck. Umrahmt von unberührter Urlandschaft, Baumriesen und Totholz vermeint man in der Wasserspiegelung einen Blick in die scheinbar unergründlichen Tiefen der Seen werfen zu können. Der dritte der drei Seen, der „raue Poschen“ wird im Sommer von einem Springkrautgürtel umrahmt und ist daher schwer einzusehen. Verschiedene Polstermoosarten lassen den dunkelgrünen Waldboden wie verzaubert erscheinen.
Diese sehr flachen, kleinen, windgeschützten Seen entstanden aus einer alten Abflussrinne aus der Würmeiszeit. In der Bergbauzeit (1949 – 1993) wurde durch Pumpwässer der Wasserstand erhöht. Durch das Wintereis entstand dann die Erweiterung der Wasserfläche. Diese Seen sind keine Moorseen. Die Farbe entstand durch organische Substanzen. Ein zufließender Bach aus dem Filzmoos sorgt für etwas Frischwasser.
Einige Sagen erzählen über unheimliche Vorgänge rund um den See

 

Holzöster – Ibmer/Heratingersee

Die beiden Moorseen liegen idyllisch am Rande des Ibmer Moores und laden bereits ab Mai zum Baden ein. Beide Seen verfügen über ein gepflegtes Strandbad mit Kinderspielplatz und gut geführtem Strandbuffet. Beide Seen zählen zu den wärmsten Badeseen Österreichs. Interessante Wanderwege führen durch die stimmungsvolle Moorlandschaft. Der Weg um den Holzöstersee ist barrierefrei ausgebaut. Um den Ibmer/Heratingersee wandert man am Barfussweg durch Moorwiesen, Sumpf und kann die Fußsohlen von den abwechslungsreichen Bodenarten massieren lassen. Alternativ kann der Weg auch mit Schuhen begangen werden. Länge jeweils zirka 3 km.

 

Tolle Ausblicke

Wandern oder Radfahren durch die abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit den herrlichen Ausblicken in die bayrischen, Salzburger und Tiroler Berge ist ein besonderes Erlebnis.
Am Eggelsberger Gletscherrandweg spaziert man am Endmoränenwall der letzten Eiszeit und genießt die wunderbaren Ausblicke in die hügelige Landschaft. Auf Schautafeln wird erläutert, welch deutliche Spuren sowohl die Schubkraft des vorrückenden Salzachgletschers als auch die Schottermassen des Schmelzwassers in der Landschaft hinterlassen haben.
Das leicht hügelige Gelände mit den idyllischen Seen und den landschaftlichen Besonderheiten erfreut auch das Radlerherz. Auf dem gut ausgeschilderten Radtourennetz erreicht man problemlos die Natur- und Kulturschönheiten. Radlerkarten stehen zur Verfügung.

 

maria wimmer
Druckversion Druckversion | Sitemap
maria wimmer